Beruf und Familie

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

2015 ließ sich die Bildungsbehörde mit dem 

Audit Beruf und Familie 

als familienfreundlicher Betrieb zertifizieren.

Darin wird unter anderem folgendes geregelt:

  • Ein Rückkehrrecht auf den alten Arbeitsplatz nach Freistellung aus familiären Gründen - nicht nur innerhalb eines Jahres
  • Besprechungen außerhalb der festgesetzten Präsenzzeiten gibt es nur nach Rücksprache
  • Bei Terminplanungen wird jetzt die familiäre Situation berücksichtigt
  • Es gibt feste Anfangs- und Endzeiten von Besprechungen
  • Vereinbarkeitsthemen werden ins Leitbild der Führungskräfte integriert
  • Und Unterstützung bei der Kinderbetreuung

Leider gilt das nur für die Behörde selbst.  

Nicht für die Schulen mit dem größten Beschäftigtenanteil.

Wir fordern von der neuen Senatorin für Kinder und Bildung, dass sie auch für ihre übrigen Mitarbeiterinnen die Zertifizierung in die Wege leitet, damit Familienarbeit nicht zur Sackgasse wird.

 

Für Schulen gibt es den Frauenförderplan

Mit dem Frauenförderplan der Bildungsbehörde ist ein erster Schritt getan, der aber noch nicht weitreichend genug ist. Darin steht zum Thema:

 Vereinbarkeit von Beruf und Familie:

Die Beschäftigung im Schuldienst bietet bereits heute strukturell gute Möglichkeiten, den Bedürfnissen von berufstätigen Frauen durch eine individuell vereinbarte Zahl von Unterrichtsstunden nachzukommen.

Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft strebt eine familienfreundliche Gestaltung des Unterrichtseinsatzes an. Die Dienststelle unddie Schulleitungen kommen dem Wunsch von Beschäftigten nach familienfreundlicher Arbeitszeit nach, sofern nicht dienstliche Belange entgegenstehen.

Wir sind mit der neuen Behördenspitze in Verhandlungen und benötigen Eure/Ihre Unterstützung bei unseren Anträgen in den zukünftigen PV.

Frauenbeauftragte - Schulen - Bremen

Links zum Thema:

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Download: gesamter Text zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie als pdf

DGB: Projekt „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!“

 
   
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